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Dehnungsfugenprofile

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Abdeckprofil Aluminium Abdeckprofil Aluminium – Ansicht 2
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Abdeckprofil Aluminium

B 60-120mm / L 250cm

31,30 €

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DURAL Dehnungsfugenprofil Aluminium DURAL Dehnungsfugenprofil Aluminium – Ansicht 2
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DURAL Dehnungsfugenprofil Aluminium

L 250cm / H 3-30mm

24,55 €

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DURAL Dehnungsfugenprofil Edelstahl DURAL Dehnungsfugenprofil Edelstahl – Ansicht 2
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DURAL Dehnungsfugenprofil Edelstahl

L 250cm / H 3-30mm

47,73 €

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Dehnungsfugenprofil Edelstahl Dehnungsfugenprofil Edelstahl – Ansicht 2
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Dehnungsfugenprofil Edelstahl

L 250cm / H 3-12,5mm

41,76 €

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Dehnungsfugenprofile – Schutz für Fliesenbeläge:

Dehnungsfugenprofile sind unverzichtbar, um deine Fliesenbeläge vor Rissen zu schützen. Sie kommen zum Einsatz, wenn zwei Bauteile mit unterschiedlichen Eigenschaften verbunden werden. Die Notwendigkeit für Dehnungsfugen ergibt sich insbesondere durch die natürlichen Bewegungen von Bodenbelägen. Diese können durch Feuchtigkeits- oder Temperaturveränderungen im Raum entstehen. Ohne Fugenprofile könnten dadurch schnell Risse im Fliesenbelag entstehen.

Vorteile von Fugenprofilen für Fliesen:

  1. Schutz vor Rissen im Fliesenbelag
  2. optisch schönere Lösung als Silikon
  3. Bewegungen und Spannungen werden durch die Profile abgefangen.

Dehnfugenprofile werden in die Fuge zwischen zwei angrenzenden Flächen eingebaut, um Spannungen und Bewegungen aufzunehmen. Unsere Profile sind die sicherste Lösung für den Schutz vor Spannungsschäden bei deinen Fliesen.

Dehnungsfugenprofile und die verschiedenen Materialien:

Fugenprofile gibt es in den unterschiedlichsten Materialien und Formen. Bei den Materialien kann man zwischen Aluminium, Edelstahl und PVC wählen. Die verschiedenen Materialien bringen je nach Bedarf einige Vorteile mit sich:

Aluminium Fugenprofile für Fliesen:

Diese sind besonders für Bereiche geeignet mit mittelstarker Belastung. Aluminium stellt im Vergleich zu Edelstahl die günstigere Option da. Aus Aluminium bieten wir auch ein Abdeckprofil an, was nachträglich über vorhandene Silikonfugen angebracht werden kann. Eine leichtere Montage gibt es nicht. Die Fuge wird elegant und optisch ansprechend überdeckt.

Edelstahl Dehnungsfugenprofile:

Diese sind sehr belastbar und haben eine hohe Korrosionsbeständigkeit. Durch das Material sind sie die robusteste Option. Die Profile aus Edelstahl findest du bei uns mit Höhen bis zu 30 mm. Hierdurch ist der Einsatz in Kombination mit Bodenbelägen möglich, die eine sehr hohe Materialstärke aufweisen. Zur nachträglichen Montage bietet sich das Abdeckprofil aus Edelstahl an, das genau wie das Gegenstück aus Aluminium besonders einfach montiert werden kann.

Fugenprofile aus PVC:

Die Dehnungsfugenprofile aus PVC mit gestanzten Schenkel für Fliesen stellen natürliche die günstigste Alternative dar. Aufgrund des Materials sind sie jedoch nicht für hohe Belastungen geeignet, weswegen wir diese im Shop nicht anbieten. Dafür findest du bei uns Dehnungsfugenprofile für Dickbettverlegung aus PVC. Diese weisen eine Höhe von 30 mm bis 50 mm auf.

Die Höhen unserer Dehnungsfugenprofile:

Die Höhe sollte 1-2 mm höher gewählt werden als die Stärke der Fliese oder Platte, um einen bündigen Abschluss zu gewährleisten. Der Fliesenkleber trägt immer etwas auf. Nur ein bündiges Ergebnis schützt die Kanten des Belags und sorgt dafür, dass keine Stolperkanten entstehen.

Bei den Profilen speziell für die Verwendung bei Fliesen findest du Höhen von 3 - 30 mm bei uns. Dehnungsfugenprofile für Dickbettverlegung aus PVC haben wir in den Höhen 30 mm, 40 mm und 50 mm.

Wann benötigst du Fugenprofile?

Dehnungsfugenprofile sind notwendig, wenn Fliesen auf unterschiedlichen Untergründen verlegt werden oder bestehenden Dehnungsfugen angepasst werden müssen. Unsere Fugenprofile mit gestanzten Schenkel verhindern bei Holz- und Spanplattenuntergründen Verformungen durch Feuchtigkeit oder Schwinden. Auf Balkonen oder Terrassen können schwankende Temperaturen und Witterungseinflüsse zu Rissen bei den Fliesen führen. Mit unseren Dehnungsfugenprofilen bist du vor diesen Schäden geschützt.

Generell sind Dehnungsfugenprofile unverzichtbar bei großflächigen Anwendungen wie in Einkaufszentren, Hallen oder Flughäfen, um Bewegungen zwischen Fliesen aufzunehmen und die Stabilität des Belags zu gewährleisten.

Für eine Verarbeitung direkt im Estrich oder Beton sind unsere Dehnungsfugenprofile für Dickbettverlegung aus PVC die beste Lösung.

FAQs

Fragen und Antworten

Die professionellste Lösung ist ein Abdeckprofil aus Aluminium oder Edelstahl, das ohne Eingriff in den Bodenbelag nachträglich auf die Fuge aufgeklebt oder geschraubt wird. Die Fuge bleibt darunter voll funktionsfähig und kann sich weiter bewegen – das Profil wird nicht selbst im Kleberbett verankert.
Bei tirocco gibt es drei Varianten: Das Abdeckprofil Aluminium (B 60 – 120 mm) für den Innenbereich mit eleganter Optik, das Dehnfugen-Abdeckprofil Edelstahl mit schwarzer Gummi-Ummantelung (B 200 – 250 mm) für Industrie- und Lagerflächen, die auch von Staplern befahren werden, und das Trennprofil T-Form Messing als Designlösung für Terrazzo-Böden.
Eine Dehnungsfuge darf niemals zugespachtelt oder überbetoniert werden – die Bewegung muss aufgenommen werden können, sonst reißt der Belag daneben auf. Silikon allein reicht nur bei schmalen Bauwerksfugen bis etwa 10 mm Breite.

Dehnungsfugen gleichen Bewegungen aus, die durch Temperaturänderungen, Feuchtigkeit oder mechanische Last im Boden entstehen. Ohne diese Fugen baut sich Materialspannung auf, die den Fliesenbelag oder den Estrich darunter reißen lässt.
Pflicht ist eine Dehnungsfuge bei Flächen größer als 40 m² (laut DIN 18560), bei Fußbodenheizung, an Übergängen zu anderen Bauteilen, in Türdurchgängen und an Raumgrenzen. Auf Terrassen und Balkonen muss wegen der großen Temperaturschwankungen häufiger eine Fuge eingeplant werden; im Innenbereich reicht bei kleinen Räumen oft schon eine Randfuge an den Wänden aus.
Faustregeln aus der Praxis: alle 6 – 8 m eine Dehnungsfuge im Estrich, alle 25 – 40 m² eine Feldbegrenzung im Fliesenbelag, und in jeder Tür bzw. an jeder Raumgrenze eine. Wird die Fuge beim Fliesen ignoriert, reißt der Belag nach wenigen Monaten bis Jahren.

Bei Neuverlegung wird das Profil direkt mit den Fliesen im Dünnbett verlegt. Bei nachträglicher Abdeckung einer vorhandenen Fuge kommt stattdessen ein aufgesetztes Abdeckprofil zum Einsatz. Die beiden Verfahren unterscheiden sich grundlegend.
Neuverlegung in sechs Schritten: Erstens Fugenposition planen (Feldgrößen, Raumgrenzen, Türdurchgänge). Zweitens Profil auf Höhe Bodenbelag + 1 – 2 mm zuschneiden. Drittens Kleberbett beidseitig der Fuge auftragen. Viertens Profil mit den gestanzten Schenkeln in den Kleber eindrücken. Fünftens Fliesen beidseitig mit 2 – 3 mm Abstand verlegen. Sechstens die Profilfuge mit flexiblem Silikon oder Flex-Fugenmörtel schließen.
Nachträgliche Abdeckung: Alte Fuge reinigen, Abdeckprofil mit MS-Polymer-Kleber oder Montagekleber beidseitig neben der Fuge aufsetzen, 24 Stunden fixieren. Das Profil wird dabei nicht über die Fuge hinweg starr befestigt, damit die Bewegung erhalten bleibt

Die Wahl hängt vom Verlegesystem ab: Dünnbett, Dickbett oder schwimmender Bodenbelag. Jede Variante braucht einen anderen Profiltyp.
Für Fliesen im Dünnbett (3 – 12 mm Aufbau) sind Aluminium- oder Edelstahl-Dehnungsfugenprofile mit gestanzten Schenkeln und EPDM-Einlage die richtige Wahl. Die EPDM-Einlage nimmt die eigentliche Bewegung auf, die Metallschenkel sichern die Fliesenkante. Für Dickbettverlegung direkt in Estrich oder Beton (30 – 50 mm Aufbau) gibt es PVC-Dehnungsfugenprofile für Dickbett, die keilförmig in den frischen Estrich eingelegt werden. Für schwimmende Böden wie Laminat oder Vinyl eignen sich keine Profile mit Kleberschenkel – hier sind aufliegende Übergangsprofile oder Abdeckprofile richtig, die auf die Randfuge aufgeschraubt oder geklebt werden.
Laminat niemals zuspachteln: Feuchte Ausdehnung sprengt die Masse sofort. Laminat braucht umlaufend etwa 10 mm Dehnungsabstand zur Wand.

Silikon allein ersetzt kein Dehnungsfugenprofil. Es eignet sich nur für schmale Bewegungsfugen zwischen zwei Fliesen oder als elastische Randfuge an der Wand – und auch dort nur als ergänzende Abdichtung.
Für breite Bauwerksfugen ab etwa 10 mm ist ein Dehnungsfugenprofil mit EPDM- oder Gummi-Einlage die einzige dauerhafte Lösung. Die Einlage federt mechanische Bewegung ab, während reines Silikon bei der dritten oder vierten Bewegung aus der Fuge gerissen wird. Zusätzlich altert Silikon durch UV-Strahlung, Reinigungsmittel und Wasser; es muss alle 2 – 5 Jahre erneuert werden.
Die beste Lösung kombiniert beide Ansätze: ein Dehnungsfugenprofil nimmt die mechanische Bewegung auf, eine beidseitige Silikon-Randfuge sorgt für die wasserdichte Abdichtung. Das ist das Standardvorgehen im Nassbereich und auf Balkonen.

Eine Dehnungsfuge (auch Bewegungsfuge genannt) nimmt Bewegungen aus Temperatur, Feuchte oder Last auf und trennt Bauteile, damit sie sich unabhängig voneinander bewegen können. Eine Konstruktionsfuge (auch Arbeitsfuge) entsteht, wenn beim Betonieren zwei Abschnitte zeitlich versetzt aufeinandertreffen – etwa Tag 1 und Tag 2 einer Bodenplatte.
Der funktionale Unterschied: Die Dehnungsfuge ist aktiv, sie bewegt sich. Die Konstruktionsfuge ist passiv, sie markiert nur eine Trennung ohne Bewegungsfunktion. Gemeinsam haben beide, dass sie im Fliesenbelag 1 : 1 übernommen werden müssen – niemals überfliesen, sonst reißt der Belag.
Die Abdichtung unterscheidet sich entsprechend: Dehnungsfugen brauchen ein Profil mit elastischer Einlage plus elastische Verfugung, Konstruktionsfugen werden mit einem Fugenband oder Injektionsschlauch im Beton abgedichtet und können darüber mit einem einfachen Trennprofil verlegt werden.

Aluminium ist die günstige Standardlösung für Innenbereiche mit normaler Belastung. Edelstahl V2A ist robuster, korrosionsfrei und für Nassbereiche, Außenbereiche oder stark belastete Industrieflächen (Stapler) die richtige Wahl. PVC ist nur für Dickbettverlegung direkt in Estrich oder Beton gedacht.
Ein wichtiger Hinweis zu den Fliesenfugen-Profilen: Die EPDM- oder Gummi-Einlage nimmt die eigentliche Bewegung auf, nicht das Metall selbst. Aluminium- und Edelstahl-Profile unterscheiden sich daher vor allem in Korrosionsfestigkeit und Stabilität der Sichtkante, nicht in der Dehnungsleistung.
Messing-Profile in T-Form, wie das Trennprofil für Terrazzo, sind ein Sonderfall – sie sind primär als Design- und Trennlinie gedacht, nicht als klassische Dehnungsfuge. Für Industrie- und Stapler-befahrene Flächen gibt es bei tirocco das Edelstahl-Abdeckprofil mit 200 – 250 mm Breite und Gummi-Ummantelung.

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